Kennwertermittlung

Risszähigkeit und Rissfortschritt ermitteln

Bruchmechanische Kennwertermittlung

 

Kennwerte für die Risszähigkeit sind zur Charakterisierung des Werkstoffwiderstandes für bruchmechanische Kennwertermittlung erforderlich. Die Risszähigkeit wird anhand von Laborproben in standardisierten Versuchen ermittelt. Bestimmt wird:

  • der Spannungsintensitätsfaktor K (Linear Elastische Bruchmechanik),
  • das J-Integral oder
  • das Crack Tip Opening Displacement (CTOD)

Für die Lebensdauerberechnung sind andere Kennwerte zur Beschreibung der Rissfortschrittsrate notwendig (Paris Gleichung mit den Parametern m und C und DeltaKth oder NASGRO Gleichung mit anderen Parametern), die ebenso mittels Laborproben nach anerkannten Normen bestimmt werden.

 

In Absprache mit unseren Kunden planen wir oben genannte Bruchmechanikversuche, führen diese gemeinsam mit dem Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen durch und werten sie normgerecht aus. Wir prüfen nach den folgenden Normen: ISO 12135, ISO 12137 (Schweißverbindungen), ASTM E 399, ASTM E 1820, ASTM E 647, BS 7448-1, BS7448-2 (Schweißverbindungen).

Proben zur bruchmechanischen Kennwertermittlung
Bruchmechanikproben, skalierbar in Größe
Kennwertermittlung / Bauteilversuch bei Kälte
Bruchmechanikversuche bei tiefen Temperaturen bis -196°C