Tieftemperaturprüfung – eine Herausforderung

Tieftemperaturprüfung – eine Herausforderung

Tieftemperaturprüfung – eine Herausforderung

 

Sprödbruchvermeidung selbst sehr tiefen Temperaturbereichen bis -196°C

 

In der kreativen Debatte zur Energiewende wird das LNG (Liquid Natural Gas), das früher als Beiprodukt der Ölförderung sogar abgeflämmt wurde, als Energieträger genutzt. Weltweit entstehen Förder- und Transportkapazitäten. Eine Besonderheit dieses Gases ist, dass es für die Lagerung durch das Abkühlen auf ca,-165  °C verflüssigt werden kann. Durch die Verflüssigung wird die Dichte erheblich erhöht und das Transportvolumen verringert. Die Anforderungen an die Flüssiggasbehälter sind enorm, denn sie müssen hinreichend isoliert werden, um Erwärmung zu verhindern. Die Verdampfung würde zu einem Anstieg des Drucks im Behälter führen.

Für große Lagertanks kommen wegen der hohen Sicherheitsanforderungen insbesondere Stähle zum Einsatz.  Der Stahl mit der Bezeichnung X8Ni9 (1.5662 oder ASTM 553 oder SA 553) weist bei hoher Festigkeit eine hervorragende Tieftemperaturzähigkeit auf. Neben den guten mechanischen Eigenschaften ist er schweißgeeignet.

Sicherheit steht beim Bau und Betrieb der großen Lagertanks an erster Stelle. Aus diesem Grund ist die strukturelle Integrität durch Gewährleistung der Werkstoff- und Schweißnahteigenschaften unbedingt zu erfüllen.

Die IWT-Solutions AG ist in der Lage bruchmechanische Versuche bei -165 °C oder bis zu  -196°C durchzuführen und so die Bestätigung für die Qualität von Stählen und Schweißverbindungen von X8Ni9 zu liefern. In einem großen Projekt haben wir in 2018 einen russischen Stahlhersteller erfolgreich qualifiziert.

Zurzeit arbeiten wir am Aufbau eines Versuchstands für die Prüfung von Bewährungsstäben aus X8Ni9. Den bisher einmaligen des Versuchsaufbau entwickeln wir auf Anfrage eines großen internationalen Stahlherstellers.

 

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Für weitere Informationen oder Veröffentlichungen sprechen Sie uns gerne an.
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